Kreditzahlungen aussetzen

Corona-Hilfe für Verbraucher: Kreditzahlungen in der Corona-Krise aussetzen

Durch die Corona-Krise sind nicht nur viele Unternehmen in wirtschaftliche Engpässe geraten, sondern auch viele Privatpersonen. Denn in vielen Betrieben gibt es derzeit Kurzarbeit. Angestellte haben damit oft ein geringeres oder gar kein Einkommen. So werden Kreditschulden schnell zur Belastung. Aus diesem Grund hat der Deutsche Bundestag am 25. März beschlossen, auch die Verbraucher zu unterstützen: Sie können die Rückzahlung von Tilgung und Zinsen bei Krediten unkompliziert aussetzen.

Das Aussetzen von Kredit-Tilgungen ist auch außerhalb einer Krise möglich, dort aber zumeist mit Aufwand und Kosten verbunden. Ein neues Gesetz erleichtert den Verbrauchern eine solche Aussetzung. So können finanzielle Engpässe überbrückt werden, ohne den Kredit zu gefährden. Ausgesetzt werden können die Zahlungen für drei Monate, das heißt im Juli 2020 müssen diese wieder aufgenommen werden.

Die Voraussetzung für die Zahlpause ist, dass das niedrigere Einkommen bzw. der finanzielle Engpass des Kreditnehmers nachweisbar auf die aktuell vorherrschende Pandemie zurückzuführen ist. Wie Sie die Zahlpause bei den einzelnen Banken und Sparkassen beantragen können, klären Sie am besten im direkten Austausch mit Ihrem Kreditinstitut.

Übrigens: Zahlungen, die jetzt ausgesetzt werden, werden einfach an die ursprünglich geplante Laufzeit angehängt. Damit müssen die ausstehenden Beträge nach der Pause nicht auf einmal zurückbezahlt werden, sondern der Kredit wird einfach regulär weiter bedient.

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